Klinisches Patientenmanagement (KPM)

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Die Pessartherapie

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Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Typaldos

Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) ist ein medizinisches Konzept zur Behandlung von Schmerzen und Bewegungseinschränkungen am Bewegungsapparat. Es wurde in den 1990er Jahren von dem US-amerikanischen Arzt und Osteopathen Stephen Typaldos entwickelt.
Das Wort setzt sich aus Faszien (dem bindegewebigen Netzwerk des Körpers) und Distorsion (Verdrehung oder Verformung) zusammen. Werden diese Faszien durch eine Verletzung, einen Unfall oder durch die tägliche Belastung beeinträchtigt, können Schmerzen und Funktionseinschränkungen entstehen
Ziel jeder Intervention nach dem FDM ist die anatomische Korrektur der Faszien. Wird die Formveränderung korrigiert, kann mit einer sofortigen Verbesserung der Belastbarkeit, der Beweglichkeit und/oder einer Schmerzreduktion gerechnet werden. Lange Ruhezeiten entfallen meist und eine rasche Rückkehr zur Aktivität ist möglich.

Ein „Experienced Physiotherapy Practitioner“ (EPP) stellt die erste offizielle Stufe der spezialisierten, weiterführenden physiotherapeutischen Praxis (Advanced Practice Physiotherapy) in Österreich dar, wie sie von Physio Austria definiert ist. Diese Physiotherapeuten haben eine umfassende und anspruchsvolle Ausbildung absolviert, um eine fachkundige, evidenzbasierte Versorgung bei komplexen gesundheitlichen Anforderungen zu gewährleisten.