Anpimomai® (Ausgleichende Punkt- und Meridian-Massage)

August 2, 2026

Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) nach Typaldos

August 2, 2026

Klinisches Patientenmanagement (KPM)

Das Klinische Patientenmanagement (KPM) ist ein modernes, ganzheitliches Therapie- und Diagnosekonzept, das von den Physiotherapeuten Frans van den Berg und Wolf-D. Oberhofer entwickelt wurde.
Im Gegensatz zu isolierten Therapieverfahren betrachtet KPM den Menschen als ein komplexes Gesamtsystem. Es verknüpft klassische Schulmedizin (wie die Orthopädie und Neurologie) eng mit bewährten Methoden der Komplementärmedizin (wie der Osteopathie, Faszientherapie und Ernährungsberatung).

Die Grundphilosophie: Die 5 Säulen des KPM
Das KPM-Konzept geht davon aus, dass Beschwerden am Bewegungsapparat (z. B. Rückenschmerzen) selten nur eine einzige Ursache haben. Der Körper wird daher über fünf miteinander verbundene Systeme (Säulen) untersucht und behandelt:

Das Parietale System (Bewegungsapparat): Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder (klassische manuelle Therapie).

Das Viszeral-Gynäkologische System (Innere Organe): Verspannungen oder Fehlfunktionen der inneren Organe können über Nervenbahnen Schmerzen im Rücken oder in den Gelenken auslösen (z. B. können Magenprobleme zu Schulterschmerzen führen).

Das Kraniosakrale / Neurogene System: Das Nervensystem, das Gehirn und die Gehirnhäute müssen frei von mechanischen Spannungen sein.

Das Metabolische System (Stoffwechsel & Ernährung): Entzündungsprozesse, Ernährungsgewohnheiten und der Stoffwechsel beeinflussen direkt die Heilungsfähigkeit des Gewebes.

Das Mentale System (Psyche & Stress): Emotionaler Stress und Alltagssorgen spiegeln sich oft in einer erhöhten Muskelspannung und veränderten Schmerzwahrnehmung wider.