Dynamischer Rehabilitativer Ultraschall (DRUS)

August 2, 2026

Inhaltliche Schwerpunkte einer professionellen Beckenbodenfortbildung

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Viszerale Therapie:

Viszerale Therapie ist eine spezialisierte, manuelle Behandlungsmethode, die die engen Wechselwirkungen zwischen unseren inneren Organen und dem Bewegungsapparat nutzt. [1]
Unsere Organe liegen nicht lose im Körper, sondern sind über Muskeln, Bänder und Faszien direkt an der Wirbelsäule, dem Becken, den Rippen oder dem Schultergürtel befestigt. Für eine einwandfreie Funktion müssen die Organe flexibel sein und sich bei jeder Atembewegung frei gegeneinander verschieben können. [1, 2, 3]
Der Ansatz Viszerale Therapie
Der Kern dieser Methode liegt im Aufspüren sogenannter Läsionsketten. Das bedeutet: Ein gestresstes oder in seiner Mobilität eingeschränktes Organ (z. B. durch Operationen, Entzündungen oder Fehlernährung) baut im Gewebe Spannungen auf. Diese Spannung überträgt sich über die anatomischen Verbindungen direkt auf Gelenke und Muskeln. [1, 2, 3, 4, 5]
Durch präzise, sanfte Grifftechniken werden Spannungen gelöst, Verklebungen der Organhüllen befreit und die natürliche Elastizität des Gewebes wiederhergestellt. Dies entlastet das Organ und nimmt gleichzeitig den mechanischen Zug vom Bewegungsapparat. [, 2, 3]